Die bodengleiche Dusche

Es kommt wie es kommen muss: Das Bad muss renoviert werden. Egal, wie sorgfältig man sein Bad baut, wer Kinder hat, kommt eines Tages nicht um eine Erneuerung des Badezimmers umhin. Eine gute Zeit um einiges zu ändern.

Ausgleich von Bodenunebenheiten

shower-305464_640Auch wenn es nicht so sein sollte, kommt es doch vor, dass sich der Boden im Laufe der Zeit verändert. So kann ein Bodenausgleich notwendig sein. Dies ist keine große Angelegenheit. Doch vielleicht ist es die beste Zeit, um eine bodengleiche Dusche zu installieren. Sie ist zum einen top aktuell. Zum anderen wird man nicht jünger. Die bodengleiche Dusche ist gerade für ältere Menschen eine Erleichterung.

Auch wenn man sich den Platz der Dusche bereits gut vorstellen kann, ergibt sich zuvor eine andere Frage: Wohin soll der Abfluss der Dusche? 2 Lösungswege stehen zur Verfügung. Der ursprüngliche Boden kann entsprechend ausgebohrt werden, damit Platz für den Abfluss vorhanden ist. Nicht unbedingt die schönste Lösung. Denn wird tatsächlich die Bodenplatte ausgestemmt, sollte der Statiker befragt werden. Die zweite Lösung wäre, ein kleines Holzgerüst zu bauen, sodass der Abfluss darunter durchgeführt werden kann und die Bodenplatte instand bliebe. Allerdings würde sich damit die Duschewanne um 10 bis 15 cm erhöhen.

Die Bodenfliesen

Wird eine bodengleiche Dusche nachträglich eingesetzt, bleiben die alten Bodenfliesen in vielen Fällen erhalten. Jedoch müssen sie zur Duschwanne hin angeglichen werden. Dies kann sehr geschmackvoll mit Mosaikfliesenrändern durchgeführt werden. Somit wird die Duschwanne zum Blickfang des Bades. Dies gilt natürlich auch für die Übergänge an den Wänden.

Gut kombinierte Brausen- und Abflusseinrichtungen

Natürlich möchte man seine neue Dusche so schön und praktisch wie möglich gestalten. Wer sich schon immer von seiner herkömmlichen Duschbrause trennen wollte, wird dies auch tun. Doch die Kopfbrause beispielsweise bringt viel Wasser pro Minute über den Duschenden, um genau zu sein circa 40 l pro Minute. Es ist verständlich, dass der Siphon des Abflusses eine entsprechende Größe aufweisen sollte, damit es nicht zur Überschwemmung kommt. Bei rund 40 l pro Minute wird entsprechend ein Siphon mit 50 mm Durchmesser benötigt. Würde man diesen auf 40 mm reduzieren, könnte er lediglich 36 l pro Minute erfassen.

Da die Dusche für gewöhnlich stark frequentiert wird, sollte man sich bei Unsicherheiten hinsichtlich der richtigen Vorgehensweise eingehend vom Fachmann, also entweder im Baumarkt oder direkt bei Sanitärinstallateur, informieren. Nicht auszudenken, wenn etwas schiefgeht und ein stetig nasses Badezimmer entstünde. Ob man dann selber Hand anlegt oder es doch besser dem Fachmann überlässt, kann nach dem Informationsgespräch immer noch entschieden werden.